Honnef über die seit Jahren oftmals blutleere
“Kunst” die wir in vielen Museen und Kunstvereinen vorgesetzt
bekommen: Kunst ohne Begriff

(…). Gestützt wird die
ästhetische Tristesse noch durch die Ahnungslosigkeit von Kuratoren, deren Gedächtnis
nicht über ihr eigenen Lebenshorizont hinausreicht. Hierzu kommt ihre fatale
Neigung, Bilder mit Literatur zu
verwechseln und gerne im Fremdschämen zu baden. Offensichtlich sind sie blind
für das ästhetische Gefälle zwischen einer Kunst von (…)
Robert Longo und anderen sowie den jämmerlichen
Produktionen zeitgenössischer globaler Zombiekunst. Selbst wenn die Differenz buchstäblich in Auge sticht. (Klaus
Honnef / Kunstzeitung Mai 2016)

Danke für die überfälligen klaren Worte!