Der Verhaltensökonom Daniel Kahne hat die These aufgestellt,
dass wir zweierlei Selbst haben, ein Erfahrungsselbst und ein
Erinnerungsselbst. Der vielleicht außergewöhnlichste und berauschendste Aspekt der
Fotografie ist dieser außergewöhnliche Zustand, in dem wir geraten, wenn wir
eine Kamera nehmen, wenn Fühlen und Sehen eins werden und unsere beiden Selbst
miteinander verschmelzen. [L Fritz #3 2016:13]